Dutt war gestern – Tätowierte Bibliotheksmitarbeiter*innen – Ein Projekt

Gleich zu Anfang: Der etwas umständliche Titel ergibt sich aus der Tatsache, dass ich nicht nur Bibliothekare und Bibliothekarinnen ansprechen möchte, sondern natürlich auch alle anderen Ausbildungswege/Menschen die in der Bibliothek arbeiten.

Eigentlich war meine Ursprungsidee, wie sollte es anders sein, ein Buch, besser gesagt ein Bildband. Ausgelöst durch diesen Bildband: „The word made flesh„.
Ich wollte allerdings nicht zwingend Tattoos mit literarischem Inhalt zusammenstellen, sondern Tätowierungen von Menschen die mit Büchern (und vielen anderen Medien) arbeiten. In dem Fall Bibliotheksmitarbeiter*innen. Man könnte es natürlich auch noch auf Buchhändler*innen ausweiten, aber ich bleibe erst mal in mir bekannten Gewässern.

Warum das Ganze?

Nun, weil ich es machen möchte. Weil ich selbst tätowiert bin. Weil es immer noch viele Vorurteile gibt gegenüber tätowierten Menschen! Weil ich nicht mehr gefragt werden will, ob meine Tätowierungen echt sind! Weil ich neue Klischees für Bibliotheksmitarbeiter*innen schaffen will! Weil ich mir gern, schöne und einfallsreiche Tätowierungen angucke.

Beim Buch wollte ich vor allem den deutschsprachigen Raum abdecken. Ich dachte im Sinne der Erreichbarkeit wäre dass gut. Obwohl ich mir gar nicht so sicher bin, wie ich überhaupt irgendwen grenzüberschreitend erreichen soll…

Das Buchprojekt an sich, ist an mir gescheitert, es hat nie die Chance bekommen an desinteressierten Verlagern zu scheitern.
Und dann die Erkenntnis: warum als Buch, wenn es online kostenlos und weltweit verfügbar ist! Vielleicht wird irgendwann doch mal ein gedrucktes Projekt daraus. Kommt darauf an, ob es Verbreitung und Anklang findet.

So viel zur Vorgeschichte. Sollten noch Unklarheiten bestehen, bitte einfach nachfragen.

**********

Die Umsetzung

Mir erschien ein Blog am sinnvollsten. Die Frage war dann WordPress oder Tumblr. Ich habe mich jetzt (auch dank @leerleser) für Tumblr entschieden. Eingerichtet ist der Blog auch schon: tattooedlibrarians.tumblr.com. Es ist in der Tat ein englischer Blogtitel, ich denke (und hoffe) da einfach mal in die Zukunft.

Der Twitter-Account: https://twitter.com/LibraryTattoo

Und nun? Idee verbreiten. Inhalt generieren.

Jetzt brauche ich Input! Ich werde natürlich erst mal ein eigenes von meinen Körperbildern hochladen. Aber dann sind alle anderen gefragt. Ich muss den Blog verbreiten. Twitter, Facebook, Facebook Gruppen sind natürlich eingeplant. Ich überlege auch InetBib und ForumÖB zu nutzen.. Sinnvoll?

Mir ist noch nicht ganz klar wie ich die Idee nach Österreich und in die Schweiz etc.pp. trage. Wer da noch weiterhelfen kann, bin für jede Idee dankbar. Bzw. habt ihr natürlich die Erlaubnis über das Projekt überall zu berichten.

*******

Ich will mitmachen! Was muss ich tun?

Wenn ihr auch tätowiert seit und euch beteiligen wollt, schreibt eine Mail an: federkissen@gmail.com

Hängt das Bild eurer Tätowierung(en) an.

Folgende Infos sind erbeten, wie viel ihr konkret preisgeben wollt, überlasse ich euch.

  • Name (Vor- und Nachname, Vorname mit abgekürzten Nachnamen, Twittername…)
  • Alter oder Geburtsjahr
  • Arbeitsort – Stadt oder Bundesland
  • Bibliothekstyp
  • Tattookünstler, Tattooladen
  • Bedeutung, Inspiration, Gedanken zur Tätowierung
  • Tags (auch bei Tumblr kann man „verschlagworten“)
  • Ich werde eure Bilder dann in den Tumblr Blog einpflegen.

    23 Mobile Things

    Ab Montag (24.06) gibt es 23 Mobile Things auch in der deutschen Variante, dank Frau Fahrenkrog und der Zukunftswerkstatt.

    Apps für Bibliotheken und Bibliothekare/Bibliothekarinnen und den Alltag in Bibliotheken. Ausprobieren, mitmachen, mitdenken.

    Ich habe mir mal die englischen Versionen (Original und Version Australien/Neuseeland) angeschaut und finde es wirklich interessant, auch weil man einige Sachen sicher kennt, aber sich keine tiefergehende Gedanken dazu macht.
    Ich freue mich und werde ganz artig teilnehmen und erwarte auch Hausaufgaben!

    Einen ausführlichen Artikel in dem Frau Fahrenkrog 23Things nochmal vorstellt, gibt es auf bibliothekarisch.de

    Ach, noch wichtig. Twitter Hastag: ##ger23mthings

    Hat schon jemand gesagt dass man es „Dreiundzwanzig Mobile Dinge“ nennen sollte? (ja, das musste jetzt sein) Ach ja und 23 ist die Verschwörerzahl. Ha!

    DominoDay in der Bibliothek

    Das würde ich auch gern mal bei uns machen

    Library Day in the Life Project Round 8

    Irgendwann ist mir dieser Event schon mal untergekommen… allerdings hat er meine Aufmerksamkeit wohl nur kurt gestreift. Auf jeden Fall will ich dieses Jahr mal mitmachen.
    Genaue Infos bietet das Wiki zum Library Day in the Life Project

    Es geht kurz gesagt darum, dass Menschen die mit dem Bibliothekswesen zu tun haben vom30. Januar bis 05. Februar ihre Arbeit dokumentieren und so den Menschen „da draußen“ näher bringen. Sei es über Blogs, Twitter, Flickr o.ä.

    Die überwiegende Mehrzahl der Teilnehmer kommt aus den USA oder UK. Beim bisherigen Stand bin ich die bisher die einzige Teilnehmerin aus Deutschland.

    Ich werde auch auf Deutsch schreiben. Ich denke dass ist okay, zumindest steht nichts gegenteiliges dabei 😉 Fotos erkennt man zum Glück unabhängig von der Sprache.

    Ich würde mich freuen wenn vielleicht noch ein paar deutsche Kollegen mitmachen würden. Man kann auch nur einen Tag dokumentieren. Vielleicht ist ja irgendein Event in der Bibliothek den man so nochmal festhalten kann.

    Tag #libday8