#biballtag bloggen: die letzten zwei Wochen

Umzugsstress. Oder besser, Auszugsstress. Ab morgen wird bei uns neuer Nadelfilz (im weiteren Verlauf werde ich vielleicht von Teppich sprechen) verlegt. Dafür mussten in den letzten 1,5 Wochen die Bücher aus zwei Ebenen ausziehen. Und obwohl das natürlich eine professionelle Umzugsfirma gemacht hat, war ich mega gestresst. Weil ich als Ansprechpartnerin fungierte, ganz offiziell, dass habe ich aber erst nach 2 Tagen erfahren, davor habe ich mich gewundert und einfach versucht die Fragen zu beantworten, die richtigen Entscheidungen zu treffen und Probleme zu lösen.

Die Bücher werden in einem, momentan fast ungenutzten, Unigebäude gelagert. Die „Alte Pharmazie“. Nur hatte am Tag des Umzugs dahin niemand Schlüssel. Also es wurde erwartet, dass ich die habe, hatte ich aber nicht. Warum auch? Nach einigem hin und her und Lkw fahren, konnten dann Schlüssel aufgetrieben werden. Dafür war es auch nur nötig, dass mich mindestens drei Männer ihren Frust, über was auch immer, an mir ausgelassen haben. Ich war immer die einzige Frau, da ist man scheinbar automatisch Schuld. Aha!

Anyway! Die Studies waren genervt. Das kleinste Problem waren dabei die fehlenden Bücher. Das größte Problem die Lautstärke. Nun ist unsere Bibliothek von Akustik fantastisch, wenn wir ein Konzerthaus wären. So hat man das Problem, wenn die Umzugsmenschen in der untersten Ebene laut reden, hört man es auch ganz oben noch. Und egal wir oft wir darauf hingewiesen haben, dass sie leiser sprechen sollen, hat sich da keine Verbesserung eingestellt. Ich muss zugeben, ich habe da resigniert. Nur Mund zukleben wäre noch eine Option gewesen. Am letzten Tag hat sich dann noch jemand bei einem der Umzugsmenschen beschwert, dass er die Bücher zu laut ausräumt.

Wie dem auch sei, am Mittwoch waren sie fertig mit ausräumen. Und es ist unglaublich wie groß die Bibliothek jetzt wirkt. Ich würde am liebsten die Bücher weglassen und einfach Sitzplätze schaffen. Das würde unseren Studies sicher entgegen kommen.
Es ist einfach krass, wie groß Räume wirken wenn nichts drin steht. Es ist nicht überraschend, aber wer kennt seine Bibliothek schon so ganz nackig ohne Bücher und Regale.

Morgen kommen dann die Teppichmenschen. Ich bin gespannt. Auch darauf, wie laut sie wohl sein werden :/
Der neue Nadelfilz ist ähnlich „schön“ wie der aktuelle, aber mein Bauamtsmensch meinte, die Auswahl ist eher klein, weil der Teppich ja noch mehr können muss als nur Aussehen. Stichwort: Brandschutz.

Noch ein paar Impressionen von der leeren Bibliothek.

Unendliche Weiten!
Normalerweise stehen da überall Regale.

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