#Twitterlieblinge: #Buch und #Bibliothek #BUB Teil 2

Lange nichts gehört. Aber die Masterarbeit nähert sich dem Ende und nun nehme ich mir einfach mal die Zeit. Sollte jemand hier nicht auftauchen wollen, bitte melden, ich entferne den Tweet dann. Ansonsten noch der Hinweis, da ich die Tweets direkt einbinde, kann Twitter auch auf eure Daten zugreifen!

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Stokowski vs. Sarrazin

Eigentlich muss ich gerade lesen, lesen, lesen. Masterarbeit is calling!

Aber nachdem in meinen Newsfeed gerade eine Nachricht rein kam, nachdem Thilo Sarrazin zu den klügsten Köpfen gezählt wird, wollte ich doch mal was nachschauen.

Und irgendwie auch mit Blick auf den Artikel in der SZ, wo Kinderbücher bezüglich Geschlechterklischees ausgewertet wurden.

Laut dem oben verlinkten Artikel (kluge Köpfe) kommt die Zuteilung wie folgt zustande:

Auf der diesjährigen Liste des „Cicero“, die anhand der Häufigkeit, mit der die Kandidaten in deutschsprachigen Zeitungen, Zeitschriften und im Internet zitiert werden, erstellt wird […]. Der umstrittene SPD-Politiker und Autor Thilo Sarrazin („Deutschland schafft sich ab“) landet auf Platz sechs.

Dem „umstrittenen“ Autor, stelle ich Margarte Stokowski gegenüber. Sie ist in den Augen einiger (!) sicher auch „umstritten“. (Ich bin Fan von ihr, Hand hoch, wer davon überrascht ist?)

Also schmeißen wir mal den KVK an und schauen, wie viele Bibliotheken die gedruckten Papierbücher aufgestellt haben (alle deutschen Verbünde + ÖVK – DNB).
Ich zähle händisch, keine Garantie dass ich mich nicht verzähle. Zählt gern gegen und berichtet.

Geprüft werden die beiden aktuellsten Veröffentlichungen der beiden (plus Nachauflagen):

Sarrazin: Feindliche Übernahme (2018) und Wunschdenken (2016)
Stokowski: Die letzten Tage des Patriarchats (2018) und Untenrum frei (2016)

Sarrazin: Feindliche Übernahme: 111 Bibliotheken
Sarrazin: Wunschdenken: 164 Bibliotheken

Stokowski: Untenrum frei: 111 Bibliotheken
Stokowski: Die letzten Tage des Patriarchats: 64 Bibliotheken

torte

Tja, dass kann viel und nichts heißen.
In dem Zusammenhang kurzer Hinweis auf den Call for Papers von Libreas zum Thema Library Ideas #35: Neutralität

 

2018 in Medieneinheiten

Bücher/Comics (54)

  • Terry Pratchett: Wachen! Wachen!
  • Will Hill: Darkest Night
  • Ben Aaronovitch: Rivers of London – Detective Stories
  • Marc-Uwe Kling: Qualityland
  • Skottie Young: I hate Fairyland vol. 3
  • Brian K. Vaughn: Paper Girls vol. 3
  • Terry Pratchett: Weiberregiment
  • Terry Pratchett: MacBest
  • Vivan Shaw: Strange Practice
  • Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher – Die Katakomben
  • Terry Pratchett: Helle Barden
  • Terry Pratchett: Fliegende Fetzen
  • Rainbow Rowell: Kindred Spirits
  • Terry Pratchett: Hohle Köpfe
  • Walking Dead vol. 28
  • Walking dead vol. 29
  • Terry Pratchett: Der fünfte Elefant
  • Benjamin von Stuckrad-Barre: Ich glaub mir geht´s nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen
  • Terry Pratchett: Die Nachtwächter
  • Anatol Stefanowitsch: (Eine Frage der) Moral
  • Terry Pratchett: Klonk
  • Margot Lee Shetterly: Hidden Figures
  • Paper Girls 4
  • Pénelope Bagieu: Unerschrocken 1
  • Hannah Arendt: Die Freiheit, frei zu sein
  • Ben Aaronovitch: Geister auf der Metropolitan Line
  • Pénelope Bagieu: Unerschrocken 2
  • Rigano: Daffodil, die Vampiragentin
  • Terry Pratchett: Snuff
  • Ben Aaronovitch: Rivers of London – Cry Fox
  • Magda Albrecht: Fa(t)shonista
  • Ghostbusters vs. Teenage Mutant Ninja Turtles
  • Vivian Shaw: Dreadful Company
  • Noelle Stevenson: Nimona
  • Antje Schrupp: Kleine Geschichte des Feminismus
  • Pénelope Bagieu: Eine erlesene Leiche
  • Tiphaine Riviére: Studierst du noch oder lebst du schon?
  • Christina Dalcher: Vox
  • Skottie Young: I hate Fairyland vol. 4
  • Katja Klengel: Girlsplaining
  • Katrin Rönicke: Emanzipation
  • Alan Bradley: Mord ist nicht das letzte Wort (Flavia de Luce)
  • Rachel Ignotofsky: Women in science
  • Anja Rützel: Trash-TV
  • Max Czollek: Desintegriert euch!
  • Gendern?!
  • Margarete Stokowski: Die letzten Tage des Patriarchats
  • Warum es nicht egal ist, wie wir schreiben.
  • Joe Kelly: I kill giants
  • No more bullshit – Handbuch gegen sexistische Stammtischweisheiten
  • Saga vol. 4
  • Katrin Rönicke: Bitte freimachen – eine Anleitung zur Emanzipation
  • Alan Bradley: Der Tod sitzt mit im Boot (Flavia de Luce)
  • Bianca Jankovska: Das Millennial Manifest

Filme/Serien (13)

  • Ich – Einfach unverbesserlich 3
  • Kingsmen: Golden circle
  • Stranger Things 2
  • Lion
  • Hidden Figures
  • Castlevania 1
  • Star Trek Discovery 1
  • Pitch Perfect 3
  • Dear White people 1
  • Dear White people 2
  • Black Panther
  • Die Einkreisung 1
  • Disenchantment 1

Kino (5)

  • Avengers – Infinity war
  • Ocean’s eight
  • Ant-Man and the Wasp
  • Mord im Orient Express
  • Fantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen

 

Bibliothekarisches Buchstabieralphabet

Jede_r kennt es, A wie Anton, I wie Ida. Aber das ist eigentlich langweilig, überholt und auch außerdem von den Nazis geprägt (Buchstabiertafel bei Wikipedia).

Daher hatten der Kollege und ich die Idee, ein eigenes Alphabet zu bestimmen. Bin für Anregungen offen. Welcher bibliothekarische Begriff fängt mit Y an?!?

A – Ausleihe
B – Buch/Bibliothek
C – Computer
D – Datenbank
E – Erwerbung
F – Fernleihe
G – Gebühren
H – Handapparat
I – Information
J – Journal
K – Kaffee
L – Leihfrist
M – Mahnung
N – Netzwerk
O – Online
P – Papier
Q – Quelle
R – Recherche
S – Signatur
T – Tintenfraß
U – Urheber
V – Vormerkung
W – Werk
X – Xerokopie
Y – Ypsilon
Z – Zeitung

Podcasts in Bibliotheken

Vor einiger Zeit habe ich Podcasts für mich entdeckt. Bisher aber nur für mein privates Vergnügen, ohne Bezug zur Arbeit.

Über Twitter wollte ich in Erfahrung bringen ob es auch Podcasts aus der bibliothekarischen Welt gibt. Ich habe drei genannt bekommen (Danke an die Hinweisgeber):

Der folgende Podcast passt nicht so ganz rein, es geht nicht explizit um Bibliotheken, aber um Themen die auch für Bibliothekar_innen interessant sein können.

Auch wenn ich davon ausgehen, dass alle wissen, was Podcasts sind, hier nochmal kurz die Definition die im Duden zu finden ist:

Reportage, (Radio)beitrag o. Ä., der als Audiodatei im MP3-Format im Internet zum Herunterladen angeboten wird. Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/Podcast

Fun Fact, gestern am 19.10.2018 hat auch die ZBW auf ihrer Facebook-Seite auch nach deutschen Bibliotheken gefragt, die einen eigenen Podcast haben. Sie haben allerdings noch keine Antwort bekommen.

Ich denke es ist relativ aufwendig, einen vernünftigen Podcast zu machen. Zeit, die viele Bibliotheksmitarbeiter_innen eigentlich nicht haben.

Ich wäre allerdings auch sehr interessiert an einem bibliothekarischen Podcast. Allerdings nicht von einer speziellen Bibliothek. Lieber so ein Podcast mit mindestens zwei Personen, die über aktuelle Themen, Entwicklungen, Probleme in der Bibliothekswelt (und darüber hinaus) sprechen/diskutieren.
Ich hätte aber Oktober 2019 Zeit dafür. Oder wir sprechen mal beim Bibcamp im November in Köln drüber. Interesse, anyone?

Bitte mehr beschreibende Worte wagen

Ich bin etwas spät, wenn es um die mangelnde verbale Sacherschließung in deutschen Bibliotheken geht, aber ich möchte doch noch ein bis zwei Gedanken zum Thema loswerden.

Auslöser ist mein aktuelles Praktikum in der Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums. In der dortigen Bibliothek werden noch alle (!) Publikationen die ins Haus kommen per Autopsie mit Schlagworten versehen. Natürlich wird auch hier mit Fremddaten gearbeitet, aber trotz allem schauen die zwei Fachreferenten_innen nochmal drüber und ergänzen wenn nötig.
Und ich bin davon einfach begeistert. Auch wenn sie, wie sie selber sagen, aus Zeitgründen nicht mit der Tiefe erschließen können, die sie sich selber wünschen, so machen sie sich trotz allem die Mühe jedes Buch nochmal in die Hand zu nehmen.

Ein Prozess der bei vielen anderen Bibliotheken mittlerweile kaum noch statt findet, vor allem in Bezug auf Publikationen aus Deutschland. Überwiegend wird sich auf die Anreicherung der Daten durch die DNB verlassen.
Das hat zwar den Vorteil, dass die Bücher den Nutzenden schneller zur Verfügung stehen, aber dann hört es auch schon wieder auf.

Mit den aktuellen Entwicklungen bei der Verschlagwortung der DNB, wird die Qualität der verbalen Sacherschließung wohl eher schlechter als besser. Die aktuellen Ergebnisse, sind zwar teilweise gut, aber auch teilweise so schlecht, dass man ein Werk über die Schlagwortsuche wohl nie wieder finden wird.

Mir ist völlig klar, dass die Sacherschließung so betrieben wird, weil Zeit und Ressourcen fehlen. Aber trotzdem sollten wir uns fragen, ob das richtig ist. Ein Qualitätsmerkmal von Bibliotheken sollte doch das leichte Auffinden der Literatur sein die man für sein Thema benötigt. Also schneiden wir uns ins eigene Fleisch, wenn wir diese Aufgabe so lieblos behandeln. In Zeiten wo Bibliotheken ihre Existenz immer wieder verteidigen müssen, sollten wir die Datenqualität nicht verschlechtern.

In den Schulungen der UB Erlangen-Nürnberg wird aktuell immer noch Wert auf die Schlagwortsuche gelegt. Aber es stellt sich Frage wie sinnvoll dass noch ist. Nicht nur in Hinblick auf das Suchverhalten der Nutzenden (Ein-Suchschlitz-reicht-mir), auch auf die Ergebnisse die man mit dieser Suche erzielt. Wenn immer mehr Bücher, immer weniger oder schlechte Schlagworte haben, ist die Suche quasi obsolet.

Ich plädiere also wieder für mehr verbale Sacherschließung.

#Twitterlieblinge: #Buch und #Bibliothek #BUB Teil 1