Bibliothekarisches Buchstabieralphabet

Jede_r kennt es, A wie Anton, I wie Ida. Aber das ist eigentlich langweilig, überholt und auch außerdem von den Nazis geprägt (Buchstabiertafel bei Wikipedia).

Daher hatten der Kollege und ich die Idee, ein eigenes Alphabet zu bestimmen. Bin für Anregungen offen. Welcher bibliothekarische Begriff fängt mit Y an?!?

A – Ausleihe
B – Buch/Bibliothek
C – Computer
D – Datenbank
E – Erwerbung
F – Fernleihe
G – Gebühren
H – Handapparat
I – Information
J – Journal
K – Kaffee
L – Leihfrist
M – Mahnung
N – Netzwerk
O – Online
P – Papier
Q – Quelle
R – Recherche
S – Signatur
T – Tintenfraß
U – Urheber
V – Vormerkung
W – Werk
X – Xerokopie
Y – Ypsilon
Z – Zeitung

Podcasts in Bibliotheken

Vor einiger Zeit habe ich Podcasts für mich entdeckt. Bisher aber nur für mein privates Vergnügen, ohne Bezug zur Arbeit.

Über Twitter wollte ich in Erfahrung bringen ob es auch Podcasts aus der bibliothekarischen Welt gibt. Ich habe drei genannt bekommen (Danke an die Hinweisgeber):

Der folgende Podcast passt nicht so ganz rein, es geht nicht explizit um Bibliotheken, aber um Themen die auch für Bibliothekar_innen interessant sein können.

Auch wenn ich davon ausgehen, dass alle wissen, was Podcasts sind, hier nochmal kurz die Definition die im Duden zu finden ist:

Reportage, (Radio)beitrag o. Ä., der als Audiodatei im MP3-Format im Internet zum Herunterladen angeboten wird. Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/Podcast

Fun Fact, gestern am 19.10.2018 hat auch die ZBW auf ihrer Facebook-Seite auch nach deutschen Bibliotheken gefragt, die einen eigenen Podcast haben. Sie haben allerdings noch keine Antwort bekommen.

Ich denke es ist relativ aufwendig, einen vernünftigen Podcast zu machen. Zeit, die viele Bibliotheksmitarbeiter_innen eigentlich nicht haben.

Ich wäre allerdings auch sehr interessiert an einem bibliothekarischen Podcast. Allerdings nicht von einer speziellen Bibliothek. Lieber so ein Podcast mit mindestens zwei Personen, die über aktuelle Themen, Entwicklungen, Probleme in der Bibliothekswelt (und darüber hinaus) sprechen/diskutieren.
Ich hätte aber Oktober 2019 Zeit dafür. Oder wir sprechen mal beim Bibcamp im November in Köln drüber. Interesse, anyone?

Bitte mehr beschreibende Worte wagen

Ich bin etwas spät, wenn es um die mangelnde verbale Sacherschließung in deutschen Bibliotheken geht, aber ich möchte doch noch ein bis zwei Gedanken zum Thema loswerden.

Auslöser ist mein aktuelles Praktikum in der Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums. In der dortigen Bibliothek werden noch alle (!) Publikationen die ins Haus kommen per Autopsie mit Schlagworten versehen. Natürlich wird auch hier mit Fremddaten gearbeitet, aber trotz allem schauen die zwei Fachreferenten_innen nochmal drüber und ergänzen wenn nötig.
Und ich bin davon einfach begeistert. Auch wenn sie, wie sie selber sagen, aus Zeitgründen nicht mit der Tiefe erschließen können, die sie sich selber wünschen, so machen sie sich trotz allem die Mühe jedes Buch nochmal in die Hand zu nehmen.

Ein Prozess der bei vielen anderen Bibliotheken mittlerweile kaum noch statt findet, vor allem in Bezug auf Publikationen aus Deutschland. Überwiegend wird sich auf die Anreicherung der Daten durch die DNB verlassen.
Das hat zwar den Vorteil, dass die Bücher den Nutzenden schneller zur Verfügung stehen, aber dann hört es auch schon wieder auf.

Mit den aktuellen Entwicklungen bei der Verschlagwortung der DNB, wird die Qualität der verbalen Sacherschließung wohl eher schlechter als besser. Die aktuellen Ergebnisse, sind zwar teilweise gut, aber auch teilweise so schlecht, dass man ein Werk über die Schlagwortsuche wohl nie wieder finden wird.

Mir ist völlig klar, dass die Sacherschließung so betrieben wird, weil Zeit und Ressourcen fehlen. Aber trotzdem sollten wir uns fragen, ob das richtig ist. Ein Qualitätsmerkmal von Bibliotheken sollte doch das leichte Auffinden der Literatur sein die man für sein Thema benötigt. Also schneiden wir uns ins eigene Fleisch, wenn wir diese Aufgabe so lieblos behandeln. In Zeiten wo Bibliotheken ihre Existenz immer wieder verteidigen müssen, sollten wir die Datenqualität nicht verschlechtern.

In den Schulungen der UB Erlangen-Nürnberg wird aktuell immer noch Wert auf die Schlagwortsuche gelegt. Aber es stellt sich Frage wie sinnvoll dass noch ist. Nicht nur in Hinblick auf das Suchverhalten der Nutzenden (Ein-Suchschlitz-reicht-mir), auch auf die Ergebnisse die man mit dieser Suche erzielt. Wenn immer mehr Bücher, immer weniger oder schlechte Schlagworte haben, ist die Suche quasi obsolet.

Ich plädiere also wieder für mehr verbale Sacherschließung.

#Twitterlieblinge: #Buch und #Bibliothek #BUB Teil 1

2017 in Medieneinheiten

Bücher/Comics (38)

  • Antje Hachmann: Arschlochhund
  • Kathrin Schar:  Hunde halten mit Bauchgefühl
  • Andrea Maria Schenkel: Tannöd
  • Frank Flöthmann: Grimms Märchen ohne Worte
  • Ben Aaronovitch: Night Witch
  • Walking Dead 26
  • Skottie Young: I hate Fairyland 2
  • Neil Postman: Wir amüsieren uns zu Tode
  • Terry Pratchett, Neil Gaiman: Ein gutes Omen
  • Brian K. Vaughn: Saga 2
  • Hape Kerkeling: Ich bin dann mal weg
  • E.M. Forster: Die Maschine steht still
  • Almut Schnerring, Sascha Verlan: Die Rosa-Hellblau Falle
  • Jamie Bartlett: The Dark Net
  • Walter Moers: Ensel und Krete
  • Jamie Foster Wallace: Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich
  • Misha Anouk: Goddbye, Jehova!
  • Ben Aaronovitch: Der Galgen von Tyburn
  • Bov Bjerg: Auerhaus
  • Walking Dead 27
  • Leonie Swann: Dunkelsprung
  • Paper Girls 1
  • Moahamed Amjahid: Unter Weissen
  • Karen Duve: Anständig Essen
  • Rainbow Rowell: Carry on
  • Paper Girls 2
  • Ben Aaronovitch: Black Mould
  • Wörterbuch des besorgten Bürgers
  • Will Hill: Zero Hour, Vol. 4
  • Rebecca Solnit: Men explaining things to me
  • This is what a librarian looks like
  • Katrin Rönicke: (100 Seiten) Sex
  • Anja Rützel: Saturday Night Biber
  • Frank Swan: Wie bastel ich mir einen Zombie
  • Saga 3
  • Walter Moers: Prinzessin Insomnia und der alptraumhafte Nachtmahr
  • Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher; Teil 1: Buchhaim
  • Wendy Spinale: Everland

Filme/Serien

  • Ich bin dann mal Weg
  • Sherlock S4
  • Walking Dead S6
  • Good Wife (komplett)
  • Raum
  • Findet Dorie
  • Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
  • Sing
  • Walking Dead S7
  • Westworld S1
  • Stranger Things S1
  • Star Trek beyond
  • Hunt for the wilderpeople
  • Captain Fantastic
  • Die Schöne und das Biest
  • Störche – Abenteuer im Anflug
  • Doctor Strange
  • Vaiana

Kino

  • Logan
  • Die Schöne und das Biest
  • Guardians of the Galaxy 2
  • Thor: Ragnarök
  • Star Wars: Die letzten Jedi

Berlin, Berlin!

Dieser Artikel sollte vor meiner ersten Berlin-Reise erscheinen. Hab ich nicht geschafft. Jetzt sitze ich seit 20 Minuten vorm PC, hab schon zweimal die Überschrift geändert und eine andere Playlist auf Spotify aufgerufen. Jetzt ist es wohl zu spät, die Entscheidung zum Fernstudium in Frage zu stellen.

Das habe ich eigentlich auch schon an meinem Anreisetag getan. Ich werde dass jetzt wahrscheinlich noch mindestens ein halbes Jahr lang machen. Dann sollte es gehen. Oder zumindest so lange, bis ich dass mit dem Praktikum geregelt habe.

Aber ich fange von Vorne an. <vorher nochmal die Spotify-Playlist wechseln>

Als ich mich auf den Fernstudiengang beworben habe, habe ich meine Erwartungshaltung ähnlich gelagert wie früher bei Matheklausuren.
Immer vom schlimmsten ausgehen, damit es nicht so weh tut, wenn genau das Eintritt.
Um so größer ist die Freude, wenn es dann doch klappt. Wie also bei der Master-Bewerbung (bei den Matheklausuren eher nicht).

And now I am a student at the Humboldt-University \o/ Thank god I am Ersti.

Und nun sind schon die ersten drei Tage Berlin wieder um. Der Einführungstag mit seinen unglaublichen 10 Stunden, der mein Hirn leicht matschig zurück ließ und die ersten Konsultationen (=Vorlesungen).

Ich bin in Gruppe 2, dass ist die kleinere Gruppe im kleineren Raum, die immer ins Mikrofon sprechen muss. Denn der ultimative Vorteil, alle Konsultationen werden mitgeschnitten.


Vorteil Fernstudium und sicher auch ein Vorteil wenn ich für die Klausuren lernen darf. Auch ein Vorteil, weil ich doch ziemlich Probleme habe mich 90 Minuten am Stück zu konzentrieren. Mein Entschluss mein Handy in der Tasche zu lassen ist sofort gescheitert. Ich nehme es mir für dass nächste Mal erneut vor. Vielleicht schlage ich den Dozenten_innen auch einfach vor, alle Mobile Devices vorher einzusammeln. Direkt beliebt machen bei den Kommilitonen_innen. Nein, ich muss da wirklich mehr Selbstdisziplin an den Tag legen.

Was habe ich so festgestellt?

Ich finde Automatisches Indexieren interessant. Wer hätte das gedacht? Ich jedenfalls nicht. Obwohl das genau der Effekt ist, den ich mir vom Studium erhofft hatte. Neue Dinge entdecken.

Daher war Bibliothekstypologie jetzt nicht so interessant, aber immerhin habe ich festgestellt, dass ich vom ersten Studium dazu doch noch einiges weiß.  Wobei da aber auch viele aktuelle „Hot Topics“ angesprochen wurden, dass war super. Ich werde hier auch meine erste „kleine Aufgabe“ erledigen. Plan3t.info und einige Blogs die dort vertreten sind. Irgendwie so.

Ich habe mir, vielleicht schon 4 Namen gemerkt, es fehlen also nur noch 69. Oder nur so 15, wenn ich mich nur auf meine Gruppe konzentriere. Zumindest sollte ich da wohl anfangen. Immerhin haben alle dass gleiche Problem und niemand nimmt es einander übel. Wir beschäftigen uns alle gegenseitig damit, zu erzählen bzw. zu erfragen woher wir kommen und was wir da machen.

Ich habe prinzipiell eingeplant immer bei den Vorlesungen anwesend zu sein. Es kommt nur drauf an, dass ich Frau Dita irgendwo unterbringen kann. Leider kann ich sie nicht mit ins IBI nehmen, dann wäre es einfacher. Vielleicht kann ich sie als Bibliotheks-Begleithund tarnen.

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#Twitterlieblinge: #Bibliothek Teil 10

Uh. 10th Anniversary!

Ich habe übrigens dass, ich nenne es mal, interessante Problem dass ich mit dem Stichwort „Bibliothek“ mittlerweile auch jede Menge Pornovideo-Links in meine Twittertimeline gespült bekomme. Zum Glück sind die umgebenden Worte verhältnismäßig „aufschlussreich“ (Bsp. lecken Bibliothek santana – ich geh mal davon aus, dass es in dem Video nicht darum geht an Büchern zu lecken) so dass ich noch nie auf einen der Links geklickt habe. Ich habe da immer so meine Bedenken, sollte mir dass auf Arbeit passieren, dass irgendwo in der IT ein Alarm losgeht und ich dann direkt arbeitslos bin…

Ein ebenfalls häufiges Problem ist die Verbindung Twitter – loveleybooks, da kann man seinen geneigten Twitterfollowern nämlich mitteilen auf welcher Seite man bei einem Buch ist. Mein bisheriger Favourit war die Mitteilung das jemand auf Seite 0/354 ist.

Also zwischen all dem, filter ich dann nochmal das raus was man hier sieht. Alles 100% SFW (safe for work).

Thema Essen:

 

Thema Ruhe:

Thema Bibliotheksleben:

Thema Bibliotheksleben (aus Sicher der Mitarbeiter_innen):