Bibliothekstage 1/5 #libday8

Einleitung: Ich arbeite im Altbau (Verwaltungsgebäude) der Universitätsbibliothek Erlangen. Nur wenn ich an der Info Dienst habe (einmal pro Woche) bin ich im Neubau (Benutzungsgebäude). Dieser wird bald von außen schön sein (von innen wohl leider nicht). Die vordere Front ist momentan noch eingerüstet, die anderen Seiten schon fertig saniert. Den überwiegenden Teil meiner Arbeitszeit verbringe ich in der Erwerbungsabteilung, bin da für den angloamerikanischen Bereich und Osteuropa zuständig. Ansonsten bin ich noch, wie erwähnt im Infoteam, in der Arbeitsgruppe Innovation und im Vergnügungsausschuss. Am liebsten würde ich noch in viel mehr Arbeitsgruppen teilnehmen, allerdings wird dass dann ein zeitliches Problem.

Also dann, eine Woche in meinem bibliothekarischen Leben.

Tag 1: Montag

Der morgendliche Schreibtisch

Kalenderblatt des Tages zeigt den Tukan (hier noch nicht auf dem Bild)! Wer es noch nicht wusste, sein Schnabel ist gar nicht so schwer, wie er aussieht.

Zum frühen morgen erste Bestellungen in den Aleph geklopft. Russische Philosophie. Zum Bestellen schon mühsam, katalogisieren noch mehr. Trotz vorhandener Russischkenntnisse (allerdings reicht es nur noch zum lesen, nicht mehr zum verstehen oder sprechen).

Erste Sitzung der Woche: Vergnügungsausschuss. Ich frage mich immer ob andere Bibliotheken das auch haben. Wenn ich es bei Freunden erzähle (nicht in Bibliotheken arbeiten) müssen die immer lachen dass wir so was haben. Wer sich nichts darunter vorstellen kann: wir organisieren die internen Festlichkeiten. Mitglied ist man immer für zwei Jahre und danach muss man scheinbar immer sagen dass es anstrengend ist und man froh ist, nicht mehr dabei zu sein. Kann ich nicht nachvollziehen!

Zum Mittagessen Salat und Sandwich und Kaffee! Kaffee auch gern bis in die späten Abendstunden.

Stücktitel inventarisieren ist immer irgendwie nervig, gerade bei Serien mit Zählungen die mich verwirren. Da bin ich immer froh wenn der Kollege die Bände schon katalogisiert hat. Hoch lebe die Teamarbeit.

Auch auf Arbeit lassen mich die Begrifflichkeitsprobleme nicht los. Im internen Blog wurde die Frage gestellt, ob der OPAC wirklich OPAC heißen muss. Sollte man ihn in Katalog umbenennen weil es für die Nutzer (gerade die ohne Bibliothekserfahrung) leichter verständlich ist?

Dazu meine Gegenfrage, müssen sich die Bibliotheken wirklich immer an die Nutzer anpassen oder sollten sich diese nicht auch mal an unser Vokabular gewöhnen? Schwierig… vielleicht auch das Problem, als Bibliothekar kennt man die Begrifflichkeiten.

Katalogisierte und inventarisierte Bücher: 19