Bibliothekstage 2/5 #libday8

Tag 2:  Dienstag

Der morgendliche Schreibtisch

Heutiges Kalenderblatt: das graue Riesenkänguru. Es kann mit einem Sprung 10 Meter zurück legen (wie schnell ich dann doch auf Arbeit wäre).

Als erste Aktion, die gestrig bearbeiteten Bücher nach unten bringen. In der Schlussstelle sind die Regale für die Fachreferenten wo die Bücher zum verschlagworten reinkommen. Die Methoden sind dabei sehr unterschiedlich. Die einen nehmen immer alle Bücher mit ins Büro (was bei den SSG Fächern riesige Ausmaße annimmt), die anderen schauen unten auf den Laufzettel ob da Buch schon verschlagwortet ist. Wenn ja, wird es gleich weiter nach hinten gebracht wo die Bücher für die letzten Arbeiten lagern. Einige Fachreferenten verschlagworten aus Zeitmangel gar nicht mehr. Ich finde es immer noch wichtig, obwohl wahrscheinlich wirklich kaum Nutzer mit den Schlagworten arbeiten sondern eher Stichworte nutzen.


Mein frühmorgendlicher Versuch der Anwerbung neuer Mitglieder für den Vergnügungsausschuss war nicht von Erfolg gekrönt. Von fünf potentiellen Kandidaten haben schon vier abgesagt, Person fünf ist momentan krank.

Arghs.. ein mehrbändiges Werk als Monographie bestellt. Und dann waren meine Bestellunterlagen auch noch wirr, so dass der übergeordnete Titel plötzlich der Stücktitel ist.  Und bis es sich in unserem Lokalsystem niederschlägt, dauert es wohl noch vier Tage weil die Schnittstelle so hinterherhinkt. Ganz toll!

Mittagessen: Sushi mit den Kolleginnen. Danach Kaffee!

Was mich manchmal an Bibliotheken stört, ist ihr Umgang mit Büchern. Und ich nehme selbst daran teil. Es ist nämlich dieses ewige bekleben und bestempeln. Eigentlich ein Frevel.  Obwohl ich als Kind auch in jedes Buch meinen Namen schreiben musste…

Immerhin haben wir mittlerweile in unseren Büchern, nur noch den Sicherheitsstempel. Aber dafür manchmal Massen an Aufklebern, gerade wenn es Bücher sind, die von Studiengebühren bezahlt werden. Immerhin ist es wahrscheinlich, dass dieser Aufkleber nächstes Jahr nach den Wahlen in Bayern auf immer verschwindet… (Allerdings schlecht für mich, da ich auch aus Studiengeldern finanziert werde).

Meine heutigen Highlight Bücher waren eindeutig die Beiden:

Die einen sind schon ausgestorben (links) und die anderen zumindest stark bedroht (rechts). So ähnlich können sich also Dinosaurier und Bücher sein.

Katalogisierte Bücher: 26

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