#biballtag bloggen: 07./08.09.2020

Der Montag startete mit Telefondienst für die Info. War allerdings sehr ruhig. Zwei Anrufe in zwei Stunden und diese beiden kurz hintereinander. Aber vielleicht hat man Montagmorgen auch noch nicht so das mega Informationsbedürfnis.

Dann erfahren, dass in den neuen Hygienerichtlinien für die bayerischen Bibliotheken wohl eine Lüftung alle 45 Minuten vorgesehen ist. Unter Aspekten der Corona-Prävention begrüße ich das, wäre schön wenn sie dazu geschrieben hätten, wie man das Umsetzen soll. Ich müsste quasi die Fenster bewachen, es wird jetzt schließlich kalt und die Studies mögen scheinbar keine Pullover. Lieber wird die Bib im Winter so hochgeheizt, dass man auch im T-Shirt dasitzen kann. Na ja, wir warten ab. Wahrscheinlich wird es wohl Aushänge an den Fenstern geben, mit der Bitte sie offen zu lassen, also für eine Zeit x Minuten.

Am Nachmittag noch weiter über einer Zusammenstellung zum Thema E-Books für den Studiendekan gebrütet. Er überlegt, mehr E-Books anzuschaffen. Yay. Bisher sind die Juristen da leider sehr zurückhaltend und sehr auf das klassische Buch fokussiert. Während Corona war das zum Beispiel ein reisen Problem, konnte aber durch die Verlage abgefangen werden, die ja viele kurzfristige Zugänge geschaffen haben. Ich bin leider nicht so weit gekommen, wie ich mir das gewünscht habe. Schwieriger als erwartet, soll ja auch Sinn machen und einen Effekt haben.

Heute unseren neuen Hiwi in der Bibliotheksverwaltung eingearbeitet. Konnte er gleich das breite Spektrum seiner Arbeit kennen lernen. Scannen für FAUdok, bekleben von Büchern und Loseblattlieferungen nachlegen. Ich habe ja eine tiefer Abneigung gegen Loseblatt. Sie sind teuer und machen auch nach der Lieferung noch viel Arbeit. Außerdem sind sie leider immer wieder Opfer von kleinen Diebstählen, im Sinne von plötzlich fehlenden einzelnen Paragraphen etc. Wenn möglich, kopieren wir die fehlenden Seiten aus einem Exemplar, was noch irgendwo an der UB rumschwirrt. Ansonsten wird es schwierig. Ich bin dafür Loseblatt abzuschaffen und sie nur noch online anzubieten.

Dann noch eine E-Mail-Diskussion mit einem Studierenden, der es gestern für notwendig hielt, Freundinnen die Bibliothek zu zeigen. Und der nicht verstehen wollte, dass es momentan bei uns nicht möglich ist, einfach in die Bibliothek zu gehen. Hach, müssig und irgendwie frustrierend.

Und zum Abschluss nochmal Telefon- und Maildienst für die Info. Hielt sich allerdings auch sehr in Grenzen. Aber immerhin wird unsere Infotheke jetzt bald mit Plexiglasscheiben ausgestattet und wir können wohl ab 1. Oktober wieder an unsere reguläre Theke zurück kehren. Momentan sitzt immer eine Person im Backoffice (oder am eigenen Arbeitsplatz) und eine an der Lesesaaltheke. Aber Lesesaal mit Ruhegebot ist auch nicht der beste Ort für eine Infostelle.

Ah, fast vergessen. Es steht nun fest, dass der Teppichaustausch in der Bibliothek Anfang Oktober starten wird. Das heißt auch, dass ab 22. September die Hälfte unserer Bestände ausziehen wird und die Hälfte der Sitzplätze wegfällt. Ich bin gespannt.

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