#biballtag bloggen: 03./04.09.2020

Donnerstag als erster Arbeitstag der Woche ist überwiegend verwirrend. Die vermeintlich falschen Hiwis sind an der Pforte und die Büropflanze (ja, nur eine Pflanze) wurde bereits vom Kollegen gegossen.

Ich habe also den Vormittag mit dem verbracht, was alle nach dem Urlaub machen, Mails sichten – beantworten – löschen. Ich hatte Mittwochabend schon mal reingeschaut und feststellen müssen, dass es wohl ein Kuddelmuddel mit Verträgen von Studentischen Hilfskräften (SHK) gab.
Ich bearbeite mittlerweile Verträge für drei verschiedene SHK-Stellen, die aber alle irgendwie mit der Bibliothek zusammenhängen.

Die drei SHK der Bibliotheksverwaltung, die arbeiten bei uns im Büro. Sie bekleben die Bücher, legen Loseblattlieferungen nach, Scannen für FAUdok und was sonst noch anfällt.

Die Hiwis die in der Bibliothek arbeiten und die Bücher einstellen und Ordnung halten sollen. Was je nach SHK mal mehr, mal weniger gut klappt.

Und schließlich die SHK an der Pforte, die gewährleisten, dass wir (ohne Corona) sieben Tage die Woche geöffnet haben.
Alles in allem müssten es aktuell um die 25 Hilfskräfte sein. Und ich weiß von allen die Namen!

Und ist das hier wie bei Kindern, man darf keine Lieblings-SHK haben?

Anyways, ich konnte es wohl klären. Yay. Verwaltungskram nimmt mittlerweile viel Zeit ein bei mir, viel mehr, als ich je geahnt habe. Und manchmal denke ich, so eine Zusatzausbildung als Verwaltungsfachangestellte könnte hilfreich sein.

Nachmittags dann tatsächlich Zeit für klassische bibliothekarische Arbeit: katalogisieren und inventarisieren. Sowohl für Lehrstühle, als auch für die Bibliothek.

Dann noch mit unseren Wachmann sprechen, wie die letzte Woche so gelaufen ist. Bei uns muss man momentan Plätze buchen, in zwei Zeitslots. Am Anfang war es, weil es eine Zwischenreinigung der Tische gab. Da hatten wir dann 1,5 Stunden geschlossen. Diese Zwischenreinigung gibt es mittlerweile nicht mehr, nur noch eine halbe Stunde wo wir die Leute quasi auswechseln. Der Ablauf ist leider nicht mehr so reibungslos, aber mittlerweile haben sich die meisten Studierenden dran gewöhnt und man muss wohl nur noch wenig korrigieren. Es hat nur zwei Aushänge gebraucht und die Arbeit vom Wachpersonal.

Heute am Freitag war es dann eher ruhig, wie fast immer am Freitag. Ich habe wieder einen Schwung Kirchenrecht- Katalogkarten aufgenommen. Ich habe bisher nicht mal die Hälfte vom Kasten geschafft und es gibt dann noch einen zweiten Kasten. Es ist recht müßig, aber grundlegend schon sinnvoll. Heute waren viele Bücher dabei, die bisher noch gar nicht an der UB sind. Und ich denke wir alle sind uns einig, dass es von Vorteil ist, wenn der komplette Bestand einer Bibliothek im Katalog nachgewiesen ist.

Und zum Wochenabschluss noch ein lustiger Titel: Rhetorik bis Schweiß.

Buchrücken. Oben steht: Reallexikon für Antike und Christentum. Band 29. Unten steht: Rhetorik bis Schweiß.

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