Bibliothekarischer Alltag

Die Arbeit mit neuen Büchern ist eine sehr saubere Arbeit. Die größte Gefahr wäre vielleicht, dass man sich am Papier schneidet und ein Blutbad anrichtet.

Aber so sauber wie die Bücher sind, so unterschiedlich riechen sie. Ja, ich gestehe ich rieche an Büchern. Meistens ist es ein sehr angenehmer Geruch den man schwer beschreiben kann. Papier und noch irgendwas.

Allerdings riechen nicht alle Bücher gut, sondern auch einige richtig übel. Damit meine ich nicht übel, im Sinne von „die Bücher lagen 6 Monate im modrigen Keller. Sondern eher übel im Sinne von „die Bücher lagen 6 Monate in einer Chemiefabrik“.

Ich hatte gerade einen Kunstband, der derartige penetrant nach „Chemie“ gerochen hat, dass ich das dringende Bedürfnis hatte ihn möglichst schnell zu bearbeiten um gesundheitliche Schäden zu vermeiden.

Echt, so was möchte man nicht.

Ich erwarte ja keine Bücher die nach Vanille duften. Ein einfacher simpler Buchgeruch reicht mir.

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Ein Gedanke zu “Bibliothekarischer Alltag

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