Eine unbequeme Wahrheit

“Der Rassist in uns”, eine sehenswerte Doku über einen Workshop, welcher Aufzeigen soll, wie schnell man zum Rassisten wird oder wie es sich anfühlt diskriminiert zu werden. Wie funktioniert Diskriminierung?

Zu sehen in der ZDF Mediathek: Klick mich.
Sehr sehenswert, sehr unbequem, sehr bedrückend. Aber wichtig, wichtig, wichtig!

Die Idee beruht auf Jane Elliott (einen Wikipedia Eintrag über sie gibt es nur in der englischen Wikipedia).

Allein schon weil man in Bibliotheken mit vielen verschiedenen Menschen arbeitet, sollte man sich die Doku anschauen, zu Herzen nehmen und sein Verhalten gegebenenfalls anpassen und optimieren.

#Twitterlieblinge: #Bibliothek Teil 6

Teenominierung

Manchmal gibt es lustige Zufälle. Letzte Woche dachte ich so vor mich hin, dass es doch lustig wäre auch eine Beitrag bei der Teenominierung zu haben.. aber niemand hatte uns nominiert. Just, zwei Tage später, kam dann via Facebook die Nominierung durch Stadtbibliothek Georgsmarienhütte. Ich finds lustig.

Am Wochenende dann einer Kollegin davon berichtet, die sich sofort (!) bereit erklärt hat auch mitzumachen. Also noch schnell ein Kamarakind organisiert und unseren super schicken neuen Pausenraum annektiert.

Und dass ist dabei raus gekommen :)

Wir waren leider nicht mehr die erste UB die mitgemacht hat (das war die UB Mannheim), aber immerhin die erste UB mit Video!

Wer noch nichts von den Teenominierungen mitbekommen hat, kann sich bei bibliothekarisch.de darüber infomieren.

#Twitterlieblinge: #Bibliothek Teil 5

Das 7. BibCamp 2014 steigt!

Endlich, endlich.. ein Ort und ein Termin für das diesjährige Bibcamp. Überhaupt ein Bibcamp dieses Jahr! Ich freu mich!
Am liebsten würde ich direkt meinen Dienstreiseantrag einreichen ^^

So, safe the date: 26./27. September in Potsdam an der FH.

Super, in Potsdam war ich noch nie und vielleicht hänge ich dann einfach noch ein paar Tage Berlin dran…. mal schauen.

Back to the roots … – das 7. BibCamp 2014 steigt am 26./27. September in Potsdam.

Dutt war gestern – Tätowierte Bibliotheksmitarbeiter*innen – Ein Projekt

Gleich zu Anfang: Der etwas umständliche Titel ergibt sich aus der Tatsache, dass ich nicht nur Bibliothekare und Bibliothekarinnen ansprechen möchte, sondern natürlich auch alle anderen Ausbildungswege/Menschen die in der Bibliothek arbeiten.

Eigentlich war meine Ursprungsidee, wie sollte es anders sein, ein Buch, besser gesagt ein Bildband. Ausgelöst durch diesen Bildband: “The word made flesh“.
Ich wollte allerdings nicht zwingend Tattoos mit literarischem Inhalt zusammenstellen, sondern Tätowierungen von Menschen die mit Büchern (und vielen anderen Medien) arbeiten. In dem Fall Bibliotheksmitarbeiter*innen. Man könnte es natürlich auch noch auf Buchhändler*innen ausweiten, aber ich bleibe erst mal in mir bekannten Gewässern.

Warum das Ganze?

Nun, weil ich es machen möchte. Weil ich selbst tätowiert bin. Weil es immer noch viele Vorurteile gibt gegenüber tätowierten Menschen! Weil ich nicht mehr gefragt werden will, ob meine Tätowierungen echt sind! Weil ich neue Klischees für Bibliotheksmitarbeiter*innen schaffen will! Weil ich mir gern, schöne und einfallsreiche Tätowierungen angucke.

Beim Buch wollte ich vor allem den deutschsprachigen Raum abdecken. Ich dachte im Sinne der Erreichbarkeit wäre dass gut. Obwohl ich mir gar nicht so sicher bin, wie ich überhaupt irgendwen grenzüberschreitend erreichen soll…

Das Buchprojekt an sich, ist an mir gescheitert, es hat nie die Chance bekommen an desinteressierten Verlagern zu scheitern.
Und dann die Erkenntnis: warum als Buch, wenn es online kostenlos und weltweit verfügbar ist! Vielleicht wird irgendwann doch mal ein gedrucktes Projekt daraus. Kommt darauf an, ob es Verbreitung und Anklang findet.

So viel zur Vorgeschichte. Sollten noch Unklarheiten bestehen, bitte einfach nachfragen.

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Die Umsetzung

Mir erschien ein Blog am sinnvollsten. Die Frage war dann WordPress oder Tumblr. Ich habe mich jetzt (auch dank @leerleser) für Tumblr entschieden. Eingerichtet ist der Blog auch schon: tattooedlibrarians.tumblr.com. Es ist in der Tat ein englischer Blogtitel, ich denke (und hoffe) da einfach mal in die Zukunft.

Der Twitter-Account: https://twitter.com/LibraryTattoo

Und nun? Idee verbreiten. Inhalt generieren.

Jetzt brauche ich Input! Ich werde natürlich erst mal ein eigenes von meinen Körperbildern hochladen. Aber dann sind alle anderen gefragt. Ich muss den Blog verbreiten. Twitter, Facebook, Facebook Gruppen sind natürlich eingeplant. Ich überlege auch InetBib und ForumÖB zu nutzen.. Sinnvoll?

Mir ist noch nicht ganz klar wie ich die Idee nach Österreich und in die Schweiz etc.pp. trage. Wer da noch weiterhelfen kann, bin für jede Idee dankbar. Bzw. habt ihr natürlich die Erlaubnis über das Projekt überall zu berichten.

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Ich will mitmachen! Was muss ich tun?

Wenn ihr auch tätowiert seit und euch beteiligen wollt, schreibt eine Mail an: federkissen@gmail.com

Hängt das Bild eurer Tätowierung(en) an.

Folgende Infos sind erbeten, wie viel ihr konkret preisgeben wollt, überlasse ich euch.

  • Name (Vor- und Nachname, Vorname mit abgekürzten Nachnamen, Twittername…)
  • Alter oder Geburtsjahr
  • Arbeitsort – Stadt oder Bundesland
  • Bibliothekstyp
  • Tattookünstler, Tattooladen
  • Bedeutung, Inspiration, Gedanken zur Tätowierung
  • Tags (auch bei Tumblr kann man “verschlagworten”)
  • Ich werde eure Bilder dann in den Tumblr Blog einpflegen.