Twitterlieblinge: Bibliothek Teil 2

Endlich Feiertag, daher auch einige mehr.. Sammlung aus 2,5 Monaten. Viel Spaß und lernt was draus ;)

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Verstehen uns unsere Nutzer? (Bibcamp Session) #bib6

Meine erste eigene Session beim Bibcamp überhaupt drehte sich um ein Thema welches mich schon länger beschäftigte. Die Frage: Verstehen uns unsere Nutzer? Schon als ich das Thema vorstellte, kamen aus dem Publikum ein mehrfaches “Nein”. So Thema beendet… natürlich nicht. Aber immerhin schon mal das Problem erkannt. Mir ging es daher vor allem um Lösungsansätze.

Das erste mal stolperte ich über dieses Thema bei einem Blogartikel über die Einführung eines Discovery Systems. Dabei fiel den Bibliothekaren auf dass so “einfache” Begriffe wie “Artikel” oder “Aufsatz” den Leuten eigentlich nicht klar sind. Auch beim diesjährigen Bibliothekskongress in Leipzig wurde ein ähnliches Problem erwähnt (bitte nicht fragen wo, ich dachte ich hätte es aufgeschrieben, finde es aber nicht wieder…).

Wie dem auch sei, ich denke viele die bei der Ausleihe oder der Info oder bei Schulungen mitwirken kennen diesen Ausdruck auf dem Gesicht der Menschen die vor einem stehen. Dieser Ausdruck der sagt: Danke für die Info, verstanden habe ich dich aber nicht.
Vergleichend mit dem grünen Kristall über den Köpfen der Sims, stellt man sich Benutzer am besten mit einem Fragezeichen über den Kopf vor. Wird es rot haben sie gar nichts verstanden und fühlen sich schlecht. Im Idealfall sollte es wohl eher Gold strahlen und sich in ein Ausrufezeichen verwandeln (kann dass bitte jemand zeichentechnisch umsetzen!).

Wie erreicht man dass? Ein Allheilmittel gibt es natürlich nicht, es kommt immer drauf an, wer vor einem steht.

Folgende Ergebnisse habe ich bei der Session niedergeschrieben:
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Ich versuche an dieser Stelle noch einmal mein Gehirn aus wringen und die Punkte etwas näher zu beschreiben.

  • Abkürzungen auflösen. Jeder Branche verwendet ihre eigenen Abkürzungen, dass ist untereinander okay, aber viele Benutzer können damit nichts anfangen. OPAC, EZB, ZDB, OPUS… und wie sie alle heißen. Wenn man mit Benutzern spricht sollte man versuchen nicht nur mit den Abkürzungen zu arbeiten oder sie zumindest einmal zu erklären. Wobei man anstatt OPAC natürlich auch Katalog sagen könnte. Verwirrend sind Abkürzungen auch, weil sie mehrere Bedeutungen haben können. EZB = Elektronische Zeitschriftenbibliothek. Oder auch EZB = Europäische Zentralbank.

  • Festes Vokabular für die Institution festlegen. Sicher eher schwierig umzusetzen. Es geht im Prinzip darum dass alle die Auskunft geben, die gleichen Begrifflichkeiten verwenden. Um nochmal das Beispiel heranzuziehen, sagt man lieber Katalog oder OPAC. Egal wie, alle sollen sich auf einen Begriff einigen und der sollte dann natürlich auch im Internetaufritt so auftauchen. Ob es wirklich umsetzbar ist… Versuch macht kluch!

  • Bibliothekarische Begrifflichkeiten dem Benutzer gleich erklären. Ähnlich wie bei den Abkürzungen. Hierbei besteht natürlich die Gefahr, dass man jemanden etwas erklärt der es schon weiß.

  • Bedürfnisse erfragen bevor Erklärungen kommen. Weniger ist mehr. Auf die Perspektive kommt es an.
    Ich fasse diese drei Punkte mal zusammen. Man neigt dazu den Benutzer teilweise einfach zu viel zu erzählen. Dies natürlich aus dem Drang raus, ihm all seine Möglichkeiten plus ein bißchen mehr näher zu bringen. Man ist von seiner Bibliothek und deren Leistungen überzeugt und möchte dies auch den Benutzer zeigen. Ist allerdings für diese eher verwirrend als hilfreich. Also sollte man versuchen nur die Frage zu beantworten. Wenn es um Begrifflichkeiten geht, ist es durchaus okay auch zu fragen ob der Begriff wirklich klar ist oder man dieses oder jenes näher erklären soll. Benutzer sind sehr selten vom Fach, bedenken sie auch dies.

  • Benutzer ermutigen zu fragen! Ganz wichtig. Wirklich immer wieder sagen, dass wenn noch Fragen offen sind, diese auch gestellt werden sollen. Man kennt es selbst, man fragt ungern mehrfach nach weil man Angst hat, dass der Gegenüber einem für Begriffsstutzig hält. Ein Gefühl dass niemand mag. Daher die Leute immer ermutigen bei jeglichen Fragen einfach zur Info (oder andere Stelle) zu gehen und zu fragen. Natürlich muss dann auch das dortige Personal freundlich reagieren, selbst wenn man einige Fragen vielleicht schon zum zehnten mal an dem Tag beantwortet (nicht zwingend der gleichen Person).

  • Doppeldeutige Begriffe erklären. Die Bibliotheken haben Begriffe die auch in anderen Bereichen des Lebens auftauchen: Magazin, Artikel, Katalog, Signatur… Es kommt dadurch zu Verwirrungen beim Benutzer und man sollte sich dann die Zeit nehmen, denjenigen zu erklären war bei uns ein Magazin oder ein Artikel ist.

  • Begriffe mit lebensnahen Beispielen erklären. Fachbegriffe mit der gelernten Definition zu erklären bringt die Leute nicht immer weiter. Daher bieten sich anschauliche Beispiel an. Signatur = die Adresse des Buches.
    Ich finde irgendwo sollte man solche Beispiele mal sammeln! Ich bin für alles offen, biete auch meinen Blog an. Kommentare zu weiteren Beispielen erwünscht!

  • Bei der Einführung neuer Services, vorher überlegen welche Begrifflichkeiten verwendet werden sollen.

  • Visualisierung von Begriffen. Der Vorteil liegt auf der Hand (und nein, es ist nicht dass wir jetzt nur noch Videos zeigen und nicht mehr mit den Nutzern reden!). Ein Nutzer kann sich das Video zu Hause auch mehrmals ansehen. Wenn er beim ersten schauen verstanden hat wie zum Bsp. die Fernleihe funktioniert kann er sich das Video auch nochmal und nochmal anschauen. Er muss nicht mehrmals nachfragen, er kann es sich in Ruhe selbst aneignen. Natürlich muss auch hier der Hinweis sein, dass auch das Personal vor Ort gerne behilflich ist. Mehr Videos!

  • Gestik und Mimik beachten! Es wäre in der Tat sinnvoll, wenn man im Studium/Ausbildung oder als Fortbildung eine Schulung erhält wie man Gestik und Mimik richtig interpretiert und die Ergebnisse verwendet. Es ist unerlässlich der Person die man berät ins Gesicht zu schauen um zu merken ob sie versteht was man erklärt. Mimik lässt viel schwerer unterdrücken und wir zeigen oft mehr als wir wollen. Daher: Augen auf!
  • Ich versuche einen Teil dieser Erkenntnisse in der Praxis umzusetzen, es ist aber nicht immer leicht. Man fällt schnell in sein Fachvokabular zurück.
    Es hilft wahrscheinlich sich immer mal wieder selbst in die Position zu begeben, wo man beraten wird. Denn auch Bank, Versicherung oder Fleischereifachverkäufer haben ihr Vokabular wo wir auch die Stirn runzeln müssen.

    Wenn ich etwas wichtiges vergessen habe, wäre es super wenn andere Teilnehmer der Session hier vielleicht noch ergänzen.

    Vielen Dank an alle die bei der Session waren und mitgemacht haben :D

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    Bibcamp 2013 in Nürnberg #bib6

    Das Bibcamp, dieses Jahre gerade mal mein Zweites und schon ist man Mitorganisator. So spielt das Leben. Aber um das Ergebnis schon mal vorweg zu nehmen: Schön wars!

    Wir Organisatoren fingen ja schon einen Tag früher mit bibcampen an (also eigentlich schon ein Jahr vorher, aber da noch ohne körperliche Arbeit) und zwar mit Extrem-Möbelrücking. Und so langsam fing am Donnerstag dann auch die Aufregung an.. vorher war alles noch weit weg, nun waren es nur noch 24 Stunden bis zu “Eröffnung”. Spannung ob alles so klappt wie wir es im Sinn hatten.

    Freitag morgen dann nochmal kurze Zweifel ob der der Obstmensch wirklich geliefert hat. Obst war dann sogar vor mir vor Ort. Überhaupt war dass gesamte Essen sehr zuverlässig (und lecker).

    Dank der UB Kollegen

    Dank der UB Kollegen

    Um 13 Uhr ging es los mit Begrüßung und Sessionplanung. Diesmal habe ich sogar eine eigene Session angeboten “Verstehen uns unsere Nutzer?”. Dazu werde ich noch einen eigenen Artikel verfassen.

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    Zum Glück konnte ich auch an anderen Sessions teilnehmen: Social Media in Bibliotheken (mein persönliches Muss!), Humor in Schulungen, Selbstverständnis der Bibliotheken, Social Media zur persönlichen Weiterbildung und Zukunft der Bibliotheksverbände.

    Das meiste mitgenommen habe ich sicher aus der Session zu Social Media zu Weiterbildung. Ich habe nämlich das Problem, dass ich mir Fakten merke, aber keine Quellen.. ich habe daher beschlossen wieder mehr Diigo zu verwenden um so auch mal Quellen im Blog nennen zu können. So kann ich immer nur sagen, habe ich mal wo gelesen.

    Was ich beim nächsten Bibcamp machen will: an einer Session teilnehmen, die gar nicht meinem Interesse entspricht. Habe ich bisher nicht gemacht, aber ich denke es ist eine gute Sache. Man hängt sonst am Ende zu sehr an einem Themengebiet. Dabei sollte man versuchen offen zu bleiben. Natürlich kann man sich nicht für alles interessieren, aber vielleicht findet man so auch ein neues Interessengebiet.

    Perfekt

    Wirklich schön war, dass wir zwischendurch immer wieder gelobt wurden, wie toll alles ist und wie schön die Stimmung ist :) So was geht runter wie Öl und ich kann es nur unterschreiben. Ich empfand alles als ziemlich entspannt. Schön waren auch die diversen jüngsten Teilnehmer, einige auf Arm von Mama oder Papa einige auch noch im Bauch von Mama. Aber immer gut, die frühe Prägung auf die Bibliothek!

    Abzuwarten bleibt nun wo das Bibcamp im nächsten Jahr stattfinden wird. Die BibCampler schauen nach Leipzig. HTWK und UB oder eine der anderen 100 Bibliotheken… traut euch.

    Ganz wichtig auch nochmal: Vielen Dank an die Müchener Studis, sie haben uns wirklich toll geholfen!

    Wer sich über die Sessions informieren will: Sessiongrid.

    Exclusiv: Behind the scenes, nach dem Bibcamp!

    Look at it!

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    Bibliothekskongress Leipzig 2013: eine Nörgelei! #bid2013

    Der Kongress ist seit einigen Tagen vorbei, das Gefühl von: “es hätte besser sein können” bleibt. Aber immerhin Leipzig :) Auch wenn das Wetter eindeutig nicht auf der Seite des Bibliothekswesen war!

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    Ich befürchte dass wird ein ziemlicher Nörgel-Beitrag. Wer das nicht lesen mag, bitte nun die Seite verlassen und auf bessere Beiträge hoffen.

    Es fing schon vor dem Kongress an. Die App wurde vorgestellt und viele stellten fest, dass ihr Smartphone mit Android das App gar nicht nutzen konnte, dass es dieses nur für iOS gab. Als Begründung wurde “bekannt gegeben” (auf Nachfrage anderer Betroffener) dass man keine Zeit gehabt hätte. Ja.. dass ist doch mal eine… “Begründung”. Alternativ gab es das “Web App” was auch nichts anderes ist, als eine mobile Website. Nun ja, es gab für alle dass gedruckte Programm, das war am Ende am besten nutzbar.

    Ich mag die Kongresshalle in Leipzig (obwohl ich auch noch nicht so viele andere kenne…).

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    Der Aufbau an sich war bekannt, Ausstellerpräsentation auf allen Ebenen, dazwischen jede Menge Menschen. Keine Überraschungen auf der Seite.

    Das Programm empfand ich von Anfang als nicht wirklich überwältigend. Natürlich ist das Programm auch nur so gut, wie die Beiträge die eingereicht werden. Hier trat für mich immer wieder ein Problem zu Tage. Meine Erwartungen und der eigentliche Vortrag passten oft nicht zusammen. Manchmal erschien es mir, dass es auch gereicht hätte einfach nur die Abstracts zu lesen.
    In dem Zusammenhang ist noch ein anderes Problem aufgetreten (und wenn ich Twitter glaub, bin ich da nicht die einzige Person der es so ging). Wie man Power Points technisch erstellt wissen viele, wie man sie inhaltlich didaktisch aufbereitet, wissen offenbar nur die wenigsten. Ich verzichte auf Beispiel, möchte ja niemanden auf die Füße treten. Ein Problem war und ist aber dass teilweise komplette Vortragstexte auf den Folien waren. Und ganz ehrlich, Lesen kann ich selber. Ich brauche keine Vorlesestunde. Einige hatten es als Stichpunkte getarnt und dann einfach vollständige Sätze beim Reden “hervor gezaubert”. Macht die Sache aber auch nicht besser. Ich sehe hier großen Schulungsbedarf.
    Positiv fand ich, dass bei den Vorträgen die ich gehört habe, ein Prezi dabei war :) Ich liebe Prezi!
    Natürlich waren nicht alle PP schlecht, aber 2/3 waren mittel bis schlecht. Schulungen oder intensives selber aneignen sind hier dringend notwendige liebe Kollegen und Kolleginnen.

    Ein anderes riesen Manko war das Raumproblem und die oft falsche Belegung. Warum legt man RDA in einen riesen Saal und Ebooks in einen Kleinen? Ja, RDA kommt und ist wichtig. Aber seien wir realistisch, die meisten interessiert es erst, wenn sie damit arbeiten werden. Was davor passiert, darauf hat der Normalkatalogisierer eh keinen Einfluss. Auf der anderen Seite sind Ebooks und Discovery Services aktuelle Themen in den Bibliotheken, wo dementsprechend auch viele Leute Informationen suchen. Die Veranstalter sollten sich bei der Raum-/Themenkonstellation mehr an aktuellen Bedürfnissen orientieren. Leider kam es so sehr oft vor, dass mann/frau vor komplett überfüllten Räumen stand.

    Den Ebook Vortrag hatte ich auch verpasst und bin dann in Prozessmanagement. Ich muss sagen, dass Thema ist sehr interessant und ich werde es auf jeden Fall bei uns auch ansprechen. So hatte die Überfüllung auch was positives.

    Was ich auch ganz schön fand, war die Posterausstellung. Da gab es zwar auch einige schlechte, aber auch viele gute. Am besten hat mir das Social Media Poster der Helmut-Schmidt Universitätsbibliothek gefallen.

    Programmtechnisch war der Dritte Tag eindeutig der Beste. Am Dienstag war irgendwie ein wenig ein verschwendeter Tag, leider. Immerhin habe ich viele meiner Kommilitonen wieder getroffen. Allein in dieser Hinsicht hat sich der Kongress gelohnt :)

    Ach ja, was ich noch zum OPUS Server anmerken möchte. Ich finde es super, dass dort teilweise recht zügig die Vorträge hochgeladen werden und man so nochmal gut nachlesen kann. Aber, manchmal wäre es einfach wünschenswert wenn nicht nur die PP dasteht sondern auch ergänzende Notizen und Anmerkungen. Ironischer weise sind die guten PP in dem Fall hinderlich, weil nicht mehr viel drauf steht. In so einem Fall wäre es ein netter Service wenn auch noch eine “ausgearbeitete” Version mit hochgeladen wird. Man weiß doch, was man gesagt hat oder hat diese Notizen wahrscheinlich sogar schon auf den PC. Es wäre ein wesentlicher Mehrwert.

    Oh, Moment ich habe noch was. Bibliothekare und noch viel mehr die Aussteller sind solche Papier Spamer. Echt, an den Stehtischen musste man erst mal Papierberge aus dem Weg schaffen bevor man seine Tasse abstellen konnte. Möchte gar nicht wissen wie viel Papiermüll die Messe am Ende beseitigen musste.

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    Und noch was Positives zum Schluss. Super Shirt :)

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    Vorbereitung Bibliothekskongress Leipzig

    schleife

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    Twitterlieblinge: Bibliothek

    Ich werde in unregelmäßigen Abständen meine Twitterlieblinge zum Thema “Bibliothek” posten.

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    Rezension: Das Netz 2012

    Vor einigen (besser mehreren) Tagen konnte man sich von iRights.info eine gratis Rezensionsexemplar vom “Buch”: Das Netz 2012 : Jahresrückblick Netzpolitik zuschicken lassen. Da musste ich zuschlagen!

    Aus bibliothekarischer Sicht möchte ich eins bemängeln, es ist eigentlich kein Buch (und das mache ich nicht nur am Zeitschriftenformat fest), sondern eher eine zeitschriftenartige Reihe eventuell auch so etwas wie ein Jahrbuch (Ich geh davon aus, und hoffe es auch, dass es jedes Jahr erscheinen wird). So viel zur formalen Einordnung.

    Auf knapp 142 Seiten lassen wir das Jahr 2012 aus netzpolitischer Sicht Revue passieren. Dabei werden Themen aufgegriffen wie : ACTA, Facebook, Urheberrecht und Datenschutz (um nur ein paar zu nennen). Die einzelnen Beiträge umfassen jeweils zwei bis drei Seiten. Es sind also keine  in die Tiefe gehenden Artikel sondern eher Zusammenfassungen. Daher als Gedächtnisstütze absolut empfehlenswert. Es gibt das “Buch” als Druckexemplar oder als ebook.

    Im Buch sind des weiteren immer wieder die hervorragenden Comic von Ahoi Polloi eingestreut. Außerdem gibt es für jeden Monat einen Zeitstrahl auf welchem man die wichtigsten Ereignisse des Monats nachlesen kann.

    Meine drei Lieblingsartikel (oder auch Lesetipps) sind :

    • “Schluss mit lustig” von Tanja und Johnny Haeusler: es handelt sich um einen Auszug aus ihrem Buch “Netzgemüse”
    • “Das Resultat ist, dass wir keine Zeit mehr haben!” von Jürgen Keiper: Es geht um die Erhaltung des digitalen Erbes welches durch ein neues Gesetz langfristig behindert und gefährdet wird.
    • “Autoritäre Regime setzen auf Überwachungssoftware ‘Made in Europe’”

    Abschließend gebe ich also eine Kauf- und Leseempfehlung und hoffe auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr!

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